Kieferorthopädische Behandlungen sind in der Regel notwendig, um Zahn- und Kieferfehlstellungen zu korrigieren und die allgemeine Mundgesundheit zu verbessern. Eine der häufigsten Fragen von Eltern ist, ab wann sie ihr Kind zum Kieferorthopäden bringen sollten.
Generell empfehlen Kieferorthopäden, dass Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren eine erste Untersuchung erhalten sollten. So können mögliche Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden. Eine frühzeitige kieferorthopädische Behandlung bietet mehrere Vorteile:
· frühzeitige Erkennung von Problemen
· einfachere Korrekturen
· ein geringeres Risiko von Zahnextraktionen
· verbesserte Ästhetik und Selbstbewusstsein sowie der Prävention von weiteren gesundheitlichen Problemen.
Kieferorthopädische Behandlungen können in verschiedene Phasen eingeteilt werden. Das ist abhängig vom Alter des Kindes und der Art der Zahn- oder Kieferfehlstellung:
Frühbehandlung: Diese Phase findet meistens im Alter von 5 bis 9 Jahren statt, wenn das Kind noch im Wachstum ist. Eine frühzeitige Behandlung kann dazu beitragen, schwerwiegendere Probleme im späteren Leben zu vermeiden und die Notwendigkeit einer umfangreicheren kieferorthopädischen Behandlung zu reduzieren.
Späte Wechselgebissphase: Diese Phase findet in der Regel im Alter von 9 bis 12 Jahren statt, wenn sowohl bleibende als auch Milchzähne vorhanden sind. Diese Phase eignet sich ideal, um Platz für die bleibenden Zähne zu schaffen und ein gesundes Kieferwachstum zu fördern.
Bleibendes Gebiss: Diese Phase beginnt in der Regel im Alter von 12 bis 16 Jahren, wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind. In dieser Phase werden Zahnschienen (Aligner) oder auch festsitzende Zahnspangen verwendet, um die endgültige Position der Zähne und des Kiefers zu korrigieren.
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